Al-Yazdi erlaubt die Polygamie mit Nachkommen Fatimahs

Muhammad Kazim Al-Yazdi schreibt:

الْأَقْـوىٰ جَـوَازُ الْـجَـمْـعِ بَـيْـنَ فَـاطِـمِـيَّـتَـيْـنِ عَـلَـىٰ کَـرَاهَـةٍ. وَذَهَـبَ جَـمَـاعَـةٌ مِّـنَ الْإِخْـبَـارِيَّـةِ إِلَـى الْـحُـرْمَـةِ وَالْـبُـطْـلَانِ بِـالـنِّـسْـبَـةِ إِلَـى الـثَّـانِـيَـةِ، وَمِـنْـهُـم مَّـنْ قَـالَ بِـالْـحُـرْمَـةِ دُونَ الْـبُـطْـلَانِ

„Die stärkste Ansicht besteht darin, dass es erlaubt ist, mit zwei weiblichen Nachkommen Fatimahs (a.) eine polygame Ehe einzugehen, wobei es unerwünscht (Makruh) ist und eine Gruppe der Traditionalisten (Akhbari) glaubt an das Verbot und die Ungültigkeit in Bezug auf die Zweite und andere von ihnen sprechen sich für das Verbot mit Ausschluss der Ungültigkeit aus.“

فَـالْأَحْـوَطُ الـتَّـرْکُ وَلَـوْ جُـمِـعَ بَـيْـنَـهُـمَـا فَـالْأَحْـوَط ُطَـلَاقُ الـثَّـانِـيَـةِ، أَوْ طَـلَاقُ الْأُولَـىٰ وَتَـجْـدِيـدُ الْـعَـقْـدِ عَـلَـى الـثَّـانِـيَـةِ بَـعْـدَ خُـرُوجِ الْأُولَـىٰ عَـنِ الْـعِـدَّةِ. وَإِنْ کَـانَ الْأَظْـهَـرُ عَـلَـى الْـقَـوْلِ بِـالْـحُـرْمَـةِ عَـدَمُ الْـبُـطْـلَانِ، لِأَنَّـهَـا تَـکْـلِـيـفِـيَّةٌ فَـلَا تَـدُلُّ عَـلَـى الْـفَـسَـادِ

„So ist sie gemäß der Vorsichtsmaßnahme (Ihtiyat) zu unterlassen und wenn man eine polygame Ehe mit beiden eingeht, dann scheidet man die Zweite gemäß der Vorsichtsmaßnahme oder scheidet die erste und schließt einen neuen Ehebund mit der Zweiten nach Ablauf der Wartezeit der Ersten, obgleich das offensichtlichere das Verbot mit Ausschluss der Ungültigkeit ist, da es reglementiert ist. So deutet es nicht auf die Ungültigkeit hin.“

ثُـمَّ الـظَّـاهِـرُ عَـدَمُ الْـفَـرْقِ فِـي الْـحُـرْمَـةِ أَوِ الْـکَـرَاهَـةِ بَـيْـنَ کَـوْنِ الْـجَـامِـعِ بَـيْـنَـهُـمَـا فَـاطِـمِـيًّـا أَوْ لَا کَـمَـا أَنَّ الـظَّـاهِـرَ اخْـتِـصَـاصُ الْـکَـرَاهَـةِ أَوِ الْـحُـرْمَـةِ بِـمَـنْ کَـانَـتْ فَـاطِـمِـيَّـةً مِّـنْ طَـرَفِ الْأَبَـوَيْـنِ أَوِ الْأَبِ، فَـلَا تَـجْـرِي فِـي الْـمُـنْـتَـسِـبِ إِلَـيْـهَـا صَـلَـوَاتُ الـلَّٰـهِ عَـلَـيْـهَـا مِـنْ طَـرَفِ الْأُمِّ، خُـصُـوصًـا إِذَا کَـانَ انْـتِـسَـابُـهَـا إِلَـيْـهَـا بِـإِحْـدَى الْـجَـدَّاتِ الْـعَـالِـيَـاتِ

„Hierauf besteht das Offensichtliche (Zahir) darin, dass es beim Verbot oder der Unerwünschtheit keinen Unterschied macht, ob derjenige, der die polygame Ehe mit beiden eingeht, von Fatimah (a.) stammt, oder nicht. Ebenso besteht das Offensichtliche darin, dass die Unerwünschtheit oder das Verbot speziell für diejenige gilt, die durch die Eltern oder den Vater von Fatimah (a.) stammt. So gilt das nicht für diejenige, die von ihr (a.) durch die Mutter stammt. Insbesondere wenn sie durch eine der Urgroßmütter von ihr (a.) stammt.“

وَکَـيْـفَ کَـانَ فَـالْأَقْـوَىٰ عَـدَمُ الْـحُـرْمَـةِ وَإِنْ کَـانَ الـنَّـصُّ الْـوَارِدُ فِـي الْـمَـنْـعِ صَـحِـيـحًـا عَـلَـىٰ مَـا رَوَاهُ الـصَّـدُوقُ فِـي الْـعِـلَـلِ بِـإِسْـنَـادِهِ عَـنْ حَـمَّـادٍ قَـالَ: سَـمِـعْـتُ أَبَـا عَـبْـدِ الـلَّٰـهِ عَـلَـيْـهِ الـسَّـلَامُ يَـقُـولُ: لَا يَـحِـلُّ لِأَحَـدٍ أَن يَـجْـمَـعَ بَـيْـنَ اثْـنَـتَـيْـنِ مِـن وُلْـدِ فَـاطِـمَـةَ عَـلَـيْـهَـا الـسَّـلَامُ إِنَّ ذَٰلِـکَ يَـبْـلُـغُـهَـا فَـيَـشُـقُّ عَـلَـيْـهَـا قُـلْـتُ: يَـبْـلُـغُـهَـا؟ قَـالَ عَـلَـيْـهِ الـسَّـلَامُ: إِي وَالـلَّٰـهِ

„Wie dem auch sei. Die stärkste Ansicht besteht darin, dass es nicht verboten ist, obgleich der Textbeleg, der über das Verbot überliefert wurde, gemäß dem authentisch (Sahih) ist, was As-Saduq in Al-Ilal mit seiner Kette zu Hammad tradierte, welcher sagte: Ich hörte Abu Abdillah (As-Sadiq) sagen: Es ist für keinen erlaubt (Halal), eine polygame Partnerschaft mit zwei Nachkommen Fatimahs (a.) einzugehen. Sie erfährt davon, worauf ihr Kummer bereitet wird.﴿ Ich sprach: Sie erfährt davon?﴿ Er (a.) sprach: Ja, bei Gott.﴿“

وَذَٰلِـکَ لِإِعْـرَاضِ الْـمَـشْـهُـورِ عَـنْـهُ مَـعَ أَنَّ تَـعْـلِـيـلَـهُ ظَـاهِـرٌ فِـي الْـکَـرَاهَـةِ، إِذْ لَا نُـسَـلِّـمُ أَنَّ مُـطْـلِـقَ کَـوْنِ ذَٰلِـکَ شَـاقًّـا عَـلَـيْـهَـا إِيـذَاءٌ لَّـهَـا حَـتّٰـىٰ يَـدْخُـلُ فِـي قَـوْلِـهِ صَـلَّـى الـلَّٰـهُ عَـلَـيْـهِ وَآلِـهِ: مَـنْ آذَاهَـا فَـقَـدْ آذَانِـي

„Und das deswegen, weil das Weitverbreitete darin besteht, ihm den Rücken zu kehren, obwohl seine Begründung offenkundig die Unerwünschtheit beinhaltet, da wir nicht zustimmen, dass die Aussage, dass es ihr Kummer bereitet, zu bedeuten hat, dass es ihr Leid zufügt, sodass es unter seine (s.) Aussage fällt: ﴾‎Wer ihr Leid zufügte, der hat mir Leid zugefügt.﴿“ [Al-Urwat-ul-Wuthqa, Band 3, Seite 426]

Kommentar:

Al-Hurr Al-Amili gehört zu den Traditionalisten [hier!].

Schreibe einen Kommentar